Durch die IPA Köln wurde am 26. August 2015 eine Besichtigungstour der Kölner Justizvollzugsanstalt (JVA) in Ossendorf organisiert. Die JVA, die von den Kölnern auch gern Klingelpütz genannt wird, wurde 1969 erbaut und ist derzeit die größte Haftanstalt NRWs sowie die drittgrößte Deutschlands.

Von außen vermittelt der große Bau einen relativ tristen Eindruck. Die Mauern sind mit Stacheldraht versehen und die heutzutage ungenutzten Wachtürme erscheinen nicht mehr zeitgemäß. Die JVA soll jedoch in naher Zukunft durch einen Neubau ersetzt werden, um modernen Haftbedingungen gerecht werden zu können. Momentan werden dort insgesamt circa 1.170 Personen beherbergt, darunter befinden sich in einem separaten Abschnitt circa 300 weibliche Gefangene.

 

Mehr im internen Bereich

 

 

Durch die IPA Köln wurde am 26. August 2015 eine Besichtigungstour der Kölner Justizvollzugsanstalt (JVA) in Ossendorf organisiert. Die JVA, die von den Kölnern auch gern Klingelpütz genannt wird, wurde 1969 erbaut und ist derzeit die größte Haftanstalt NRWs sowie die drittgrößte Deutschlands.

Von außen vermittelt der große Bau einen relativ tristen Eindruck. Die Mauern sind mit Stacheldraht versehen und die heutzutage ungenutzten Wachtürme erscheinen nicht mehr zeitgemäß. Die JVA soll jedoch in naher Zukunft durch einen Neubau ersetzt werden, um modernen Haftbedingungen gerecht werden zu können. Momentan werden dort insgesamt circa 1.170 Personen beherbergt, darunter befinden sich in einem separaten Abschnitt circa 300 weibliche Gefangene.

Nach freundlicher Begrüßung durch Herrn Justizvollzugsbeamten Knoblich wurden wir im weiteren Verlauf über verschiedene Bereiche des Geländes geführt. Dabei wurden uns interessante Fakten zur Anstalt vermittelt, persönliche Erlebnisse und Eindrücke mit uns geteilt, sowie einige Grundbegriffe der sogenannten Knastsprache erklärt.

Anfangs begingen wir von innen Abschnitte der äußeren Umzäunung, die sich als sehr gut bewacht herausstellten und ein Entfliehen unmöglich machen sollten. Des Weiteren bekamen wir Einblicke in Aufenthaltsräume, Innenhöfe und verschiedene Zellen weiblicher sowie auch männlicher Insassen gezeigt. Für die Beschäftigung der Insassen ist tagsüber ein geregelter Arbeitsablauf vorgesehen, für die übrige Zeit werden Krafträume und eine Bibliothek zur freien Verfügung gestellt. Zu unserer Überraschung enthält der Komplex, in welchem die weiblichen Insassen untergebracht sind, zu Ausbildungszwecken sogar einen Friseur- und Schneiderbereich.

Die Besichtigung war für alle Beteiligten und insbesondere auch für die erfahreneren Kollegen unter uns erkenntnisreich und spannend. Einerseits erhielt man Einblicke in die Beschaffenheit unterschiedlicher Einzelzellen. Andererseits zeigte sich ebenfalls, wie sich das Leben in einer JVA auf Menschen auswirken kann und bei dem ein oder anderen von uns ein eher unangenehmes Gefühl hinterließ.

 

Klingelpuetz1

- Der Artikel ist nur für den internen IPA-Kreis gedacht. Bitte keine Herausgabe an Dritte. –

Anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Trainigshauses wurde wieder ein Sommerbiathlon als sportlicher Wettkampf beim PP Köln ausgerichtet.

Der Sommerbiathlon ist eine Kombination der Sportarten Schiessen und Laufen. Gestartet wurde die Wettkampfrunde mit einem 550 Meterlauf auf Zeit, an dem sich direkt eine Schießdisziplin anschließt. Das Prozedere wird zweimal wiederholt und zum Abschluß noch mal eine 550 m Runde gelaufen.

Spätestens nach der zweiten Runde merkt man, dass das Zielen und ruhige Halten der Waffe nicht mehr so einfach ist. Dies ist auch der Grund, warum es auch einem mäßig begabtem Lauftalent möglich ist ein gutes Wettkampfergebnis zu erreichen. Ein gutes Trefferbild bring einen da schon mal einige Plätze nach vorn.

Das Ausrichterteam um Heinz-Gerd Tenhaef hat sich wieder ein paar gute Sequenzen einfallen lassen um die Sache inhaltlich rund zu machen. Beachtenswert die mit Sicherheit für einige schmerzhaft verlaufende Passage des nur ca. 40 cm hochgefahrenen Hallentores. Leichte Schürfwunden in Kniebereich waren da noch das geringere Übel. Die Versuche das Tor mit dem Kopf weiter zu öffnen gelangen nicht.

Die Siegerehrung wurden, begleitet von ordentlich Applaus für die Teams, durch den Leiter ZA 3, PD Wolfgang Elbracht durchgeführt.

Wir gratulieren den Siegern des Sommerbiathlon 2015 beim PP Köln, Team “Die Daltons” (KK42).

Den Sonderpokal für die Mannschaft in der AK ü40 ging an ZA 35-Dreamteam.

Alle Teams wurden nach dem Wettbewerb mit leckeren Sachen vom Grill und Getränken versorgt. Uwe Blum und Andreas Pein hatten diese Aufgabe voll im Griff. Die Platzfläche hinter der Halle war für die Versorgung hergerichtet und bot einen guten Blick auf einen Teil der Laufstrecke, Hallentor. Hier war auch der Hotspot für die teamübergreifende Kommunikation.

Erst gegen Ende, nachdem der größte Teil der Teams das Gelände verlassen hatte, kamen die ersten Regentropfen. In einer schnellen Gemeinschaftsaktion wurden Tische und Bänke in die Halle gebracht.

Interesse nächstes Jahr teil zu nehmen?
Trainingsmöglichkeiten über das sehr umfangreiche Sportangebot des PP Köln.

Wir gratulieren den Siegern des Sommerbiathlon 2015 beim PP Köln, Team “Die Daltons”. Sie können den Wanderpokal nächstes Jahr verteidigen.

Von den gemeldeten 15 Teams konnten leider zwei nicht teilnehmen.

Die Mannschaft “Dreamteam” (Bild oben) erhielt den Sonderpokal in der Alterklasse ü40.

Alle Teams wurden nach dem Wettbewerb mit leckeren Sachen vom Grill und Getränken versorgt. Die Platzfläche hinter der Halle war nicht nur ein Toport für die Versorgung und gute Gespräche bei schönem Wetter. Auch aus Beobachtersicht ein guter Platz um den vollen Körpereinsatz, meistens im Kopfbereich, beim Passieren des fast geschlossenen Hallentores zu beobachten.

Ein etwas erweiterter Bericht auf unserer Homepage im internen Bereich.

 

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