Fahrt nach London 11. Dezember 2015 – 14. Dezember 2015

Organisiert von der Verbindungsstelle Köln brach eine kleine aber feine Gruppe am Freitag, 11. Dezember auf nach London. Es waren sechs Kölner und drei Siegburger IPA – Freunde. Mit einem Kleinbus ging es durch englisches Wetter (Dauerregen) nach Dünkirchen und dort auf eine Fähre nach Dover. Die See war ruhig und nach einer weiteren Strecke erreichte die Gruppe das Hotel in Croydon im Süden von London.

Sofort nach dem Bezug der Zimmer wurde die Gegend zwecks Aufnahme von fester und flüssiger Nahrung erkundet. Da es Freitagabend war gelang dies erst nach einer halben Stunde Wartezeit, was aber dem Genuss von portugiesischem Hähnchen in einem empfohlenem Restaurant keinen Abbruch tat.

Zum Glück gab es ab der britischen Insel keine englischen Wetterverhältnisse mehr. Bis auf ein paar Tropfen blieb es das ganze Wochenende trocken.

Am nächsten Morgen ging es per Bus, Bahn und U – Bahn in die Innenstadt. Am Trafalgar Square herrschte reges Treiben und nach guter Touristenmanier wurden unzählige Einzel- und Gruppenbilder geschossen bevor es zum Wachwechsel der Horse Guards ging.

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Ein freundlicher Kollege klärte die Gruppe über Ort und Ablauf des Wachwechsels auf, der dann bis etwa zur Hälfte verfolgt wurde. Dann ging es weiter an der Downing Street vorbei zu den Parlamentsgebäuden mit dem berühmten „Big Ben“. Hier trennte sich die Gruppe, um den unterschiedlichen Einkaufneigungen nachzugehen. Der eine Teil wollte es klein aber fein und fuhr zu „Fortnum & Mason“, der andere liebte es bombastisch und zog „Harrods“ vor.

Auch wurden Tower und Tower Bridge von außen besichtigt. Alles war beeindruckend und groß, genau wie die Preise für Besichtigungen. Ob Tower, Tower Bridge, Westminster Abbey, St. Paul’s Cathedral, überall wurde abgesahnt. Weil die Zeit begrenzt und die Ansichten von außen auch sehr schön waren „sparte“ sich die Gruppe die recht pfundigen Eintrittspreise.

Nach dem Treffen am Trafalgar Square ging es zusammen wieder zu Fuß an der wunderschön kitschigen Weihnachtkirmes vorbei zum Picadilly Circus. Dort lief auf der gigantischen Diodenleinwand ein Werbefilm nach dem anderen. Da dies nur mäßig interessant war und den aufgelaufenen Hunger nicht stillte begab sich die Gruppe zum Dinner. Da es auch etwas typisch britisches geben sollte war Fish & Chips die richtige Wahl. Der Weg zum „Rock and Sole Plaice“ war eine Art Hindernislauf, in der U – Bahnstation Covent Garden waren 196 Stufen zu überwinden. Dafür erwies sich das Lokal als goldrichtig (so sahen Fisch und Pommes auch aus) obwohl es von außen wie eine bessere Pommesbude wirkte. Die Gruppe wurde durch die Küche in den Keller geführt und genoss den Fisch mit handgeschnitzten, frischen Pommes und handgerührter Remoulade.

Zurück im Hotel gab es noch ein Absackerbier an der Bar. Ermittlungen in den umliegenden Pubs hatten zu der Erkenntnis geführt, das Karaoke dort scheinbar das Darten abgelöst hat. Die meisten Gruppenmitglieder waren, insbesondere der dB-Zahl geschuldet, nicht am Gesangswettbewerb interessiert.

Am nächsten Tag stand der Besuch bei der deutschen Elsbeth (die Zweite) an, die ja jetzt mit Nachnamen Windsor heißt. Mit Bus und Bahn ging es zu ihrem „Häuschen“, aber obwohl die Flagge auf dem Buckingham Palace ihre Anwesenheit verriet, suchte die Gruppe vergebens nach der Klingel. Eine freundliche Kollegin erklärte dann den Ablauf des dortigen Wachwechsels auf den die Gruppe dann aber keine 40 Minuten warten wollte.

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Über einen kleinen Umweg ging es anschließend zur Royal Albert Hall. Dort gab es dann „Britain at ist best“. Weihnachtlieder zum Mitsingen stand auf dem Programm. Zur Begleitung hatte die Gruppe ein volles Symphonieorchester nebst Solistin, Chor und Dirigent zur Verfügung. Sehr britisch ging es dann zu, was nicht nur die Liedauswahl betraf. Der britische Humor des Dirigenten, die weihnachtliche Verkleidung des Publikums (teilweise mit Leuchtgirlanden) und die (alkoholischen) Getränke im Zuschauerraum machten das Konzert zu einem ganz besonderen Erlebnis.

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Fürs Abendessen ging die Gruppe getrennte Wege und traf sich in der Victoria Station zur Rückfahrt ins Hotel. Auch heute gab es den Absacker an der Hotelbar.

Am nächsten Morgen ging es zurück. Den Zwischenstopp in Canterbury nutzte die Gruppe zur Besichtigung der Stadt und zum Einkauf bei…………………………“Aldi“!!! Ganz im Sinne der britisch – deutschen Freundschaft wurden englische Produkte beim deutschen Discounter gekauft. Die weitere Rückfahrt verlief unspektakulär, selbst der Ärmelkanal war spiegelglatt. Abends hatte Köln uns wieder.


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