Am Mittwoch, dem 08. April 2015 wurde in der Jahreshauptversammlung der Mitglieder der IPA Köln ein neuer Vereinsvorstand gewählt. Die bisherigen Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands sind nach mehreren Jahren ehrenamtlicher Tätigkeiten von Ihren Ämtern zurückgetreten. Für den persönlichen Einsatz sei ihnen nochmals gedankt.
Die Kandidaten für die neue Besetzung des geschäftsführenden Vorstands wurden mit breiter Zustimmung gewählt.
Nachfolgend die Funktionen und Namen:

DIE SEKRETÄRE
Constanze Brixel und Frank Bocklage
DER SCHATZMEISTER
Bernhard Kruft
DER VERBINDUNGSSTELLENLEITER
Dietmar Udo Weiß
DIE BEISITZER: Ursula Dehler, Georg Buchholz, Uwe Blum, Christian Trenkle, Udo Lauterborn

 

Auf dem Foto von links nach rechts. Frank Bocklage, Constanze Brixel, Bernhard Kruft, Dietmar U. Weiß

Von G. Rammel

Am Donnerstag, den 20.05.2014 (Christi Himmelfahrt), um 08.30 Uhr, saßen neun mitreisende IPA Mitglieder in einem Kleinbus und bei leidlich sonnigem Wetter starteten wir Richtung Westen. Nach drei Stunden waren wir in Lille angekommen und wurden von herzlich von unserer IPA Freundin Marie-Christine empfangen. Nach einem Mittagessen mit nordfranzösischen Spezialitäten absolvierten wir eine Stadtrundfahrt, um einen ersten Eindruck von den Sehenswürdigkeiten zu gewinnen. Trotz der Frontnähe im 1. Weltkrieg und auch im 2. Weltkrieg wurde Lille nur wenig in Mitleidenschaft gezogen. Prächtige Monumentalbauten wie die Präfektur, viele kleine Gassen mit Geschäften und Restaurants, einen hochmodernen TGV-Bahnhof und die einst mächtigste Zitadelle Europas prägen das Bild der flandrischen Hauptstadt. Dazu kommen noch Bauten, die an die Zugehörigkeit zu den spanischen Niederlanden erinnern.

Mehr im internen Bereich

Lille_09

Bazis...

Bazis

(Ein Bericht von Günter Rammel)Am 17.09. 2013 starteten wir in Köln mit vielen Mitfahrern, die auch bereits die letztjährige Reise mitgemacht hatten, aber auch einigen Neuen. Die belgischen 3 Freunde, 4 IPA Freunde aus Lille, ein Paar aus New York und ein kanadisches Paar verloren schnell die Scheu und es folgten viele angeregte Gespräche während der Anreise nach Rosenheim. Die Bordverpflegung in fester und flüssiger Form sorgte für einen weiteren Wohlfühlfaktor. 
Als wir gegen 18.15 Uhr am Hotel Zur Post in Rosenheim/Rohrdorf ankamen warteten dort 4 weitere Mitreisende aus Lille und Köln. Udo Lauterborn kam dann später noch mit 4 irischen Kollegen, die er vom Flughafen München zum Hotel lotste. 

Am Mittwoch den 18.09.2013 fuhren wir dann zum Kehlsteinhaus (www.kehlsteinhaus.de) in Berchtesgaden. Die ca. 15 minütige Busfahrt vom Obersalzberg bis zum Tunneleingang erfreute nicht alle Mitfahrer, denen, die die Augen offen gehalten hatten, boten sich grandiose Fernsichten. Danach ging es dann über 124 m in einem Aufzug innerhalb des Berges direkt ins Kehlsteinhaus. Die anschließende Führung vermittelte uns allen die Fakten und Daten über Kosten, Bauzeit, historische Verwendung und Bedeutung. Insbesondere unsere ausländischen Gäste waren beeindruckt. Selbst der Wettergott meinte es noch ansatzweise gut mit uns. Die Wolken rissen auf und wir hatten eine beeindruckende Fernsicht bis Salzburg und große Teile des Alpenpanoramas. Als sich der einsetzende Regen dann mit Graupel mischte, waren alle froh, dass die Talfahrt anstand.
Pünktlich um 14.00 Uhr fuhren wir dann – alle in einen beinahe maßgeschneiderten Overall gekleidet – mit einer Schmalspurbahn in das Salzbergwerk Berchtesgaden (www.salzzeitreise.de) ein. Wissenswertes über Salz, die Salzförderung, die historische Bedeutung des Salzhandels, eine stimmungsvolle Bootsfahrt über einen unterirdischen See und zwei Holzrutschen machten den Besuch zu einem kleinen Vergnügen. Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass auf den Holzrutschen Fotos entstanden sind, auf denen manch einer eine Ähnlichkeit mit dem Trainer von Borussia Dortmund in der Champions Liga erkennen lässt. Auf der Reise wurde aber niemand auf die Tribüne verbannt.
Der Tag schloss mit einem stimmungsvollen „kölschen-irischen“ Liederabend.

IPA in Bayern

Am Donnerstag, den 18.09.2013 hörten wir im PP München einiges zur Organisation und den Besonderheiten, die das Oktoberfest für die dortige Polizeiarbeit bedeutet.
Danach war der Tag in München für alle zur freien Verfügung. Da alle mitreisenden mit einem Stadtplan ausgestattet waren, wurden die wichtigsten Gebäude der Stadt besichtigt, wie z.B. das Hofbräuhaus. Es ging niemand verloren oder erlag dem Kaufrausch in der Fußgängerzone. Alle waren pünktlich im Bus und so konnten wir gemeinsam nach dem Abendessen  einen IPA Abend erleben mit kölschen, französischen und kanadischen Gesangseinlagen erleben, der erst um Mitternacht endete. Es wurde viel gelacht und alle waren sich einig, dass eine Reise mit Angehörigen verschiedener Nationen der ideale Weg ist, um Freundschaften auf- und ggf. Vorurteile abzubauen.

Die Fahrt zum und auf dem Königssee (www.koenigssee.com) bis nach St. Bartholomä fand dann am Freitag dem 20.09.2013 statt. Eine kurzweilige Unterhaltung während der Bootsfahrt und die einzigartige Umgebung beeindruckten alle Mitreisenden. Kleine Spaziergänge, ausgedehnte französische Mittagessen oder auch nur der ein geräuchertes Forellen- oder Saiblingfilet aus dem Königssee rundeten den Kurzbesuch ab.
Der Nachmittag stand dann  in Bad Reichenhall nochmal zur freien Verfügung.

Insbesondere für unseren ausländischen Freunde war am Samstag, dem 21.09.2013 die Fahrt zur Eröffnung des Oktoberfestes der Höhepunkt der gesamten Reise.
Wir waren pünktlich an der Wies`n, teilweise zünftig in Tracht und sahen bei sonnigem Wetter den Einzug der Wies`nwirte.  Eine fröhliche und farbenfrohe Angelegenheit mit beeindruckenden Pferde – und Ochsengespannen. Einige aus der Gruppe haben es sogar geschafft einen Platz in einem der Festzelte zu bekommen, die insgesamt über ca. 100.000 Sitzplätze verfügen. Andere orientierten sich zu den auf den ausgehändigten Plänen beschriebenen Alternativen. Am Ende des Tages hatten alle einen Eindruck vom Oktoberfest erlangt und der Abend klang aus bei bayrischer Musik, angeregten Unterhaltungen und einer gewissen Traurigkeit darüber, dass die Reise zu Ende war.

Ich bedanke mich bei allen Mitreisenden, die gezeigte Disziplin hat es für mich leicht gemacht alle Programmpunkte zu organisieren. Wir alle haben es geschafft unseren ausländischen Gästen ein Stück unserer Heimat, unserer Lebensweise und Kultur zu erschließen, daran hatte jeder Mitreisende seinen Anteil.
Mein besonderer Dank gilt Christian, Dietmar, Olaf und Udo, die es durch ihre Unterstützung möglich machen, solche Reisen zu planen und zu realisieren.

vor dem PortalGruppenfoto

von Günter Rammel

Am Samstag, den 08.06.2013, fand von 10.00 bis 17.30 Uhr, im Park vom Schloss Gimborn die Veranstaltung mit dem vorstehenden Titel statt.

Bei fast durchgängigem Sonnenschein trafen sich insgesamt 11 Mädchen und Jungs im Alter zwischen von 9 bis 13 Jahren, die von 4 Mitgliedern des Kölner Geschichtsvereins „Terra Coloniensis 1200 nach Christus“ (www.terra-coloniensis.de) empfangen wurden. Dabei handelte es sich um einen Sozialpädagogen und drei hauptberufliche Lehrer. Um es direkt vorweg zu nehmen, alle anwesenden Eltern, Großväter und auch der Unterzeichner waren am Ende des Tages der Meinung, Lehrer mit einer derartig entspannten Art und solchem Engagement kann man sich für unsere Kinder nur wünschen.

Die IPA Köln - Seminar Leben im Mittelalter auf Schloss GimbornKinder lernten die Herstellung und Funktion von mittelalterlichen Spielen und bauten dabei die anfängliche Unsicherheit und Nervosität ab. Nach kurzer Zeit begannen dann auch die Vorbereitungen für das gemeinsame Mittagessen mit Aufgaben für alle Kinder. Dabei wurde nichts vorgegeben, sondern alles wurde im Kreis der Teilnehmer erarbeitet, es wurde alles kindgerecht erklärt, geholfen, getröstet und nochmals erklärt. Wer gesehen hat, wie konzentriert die Kinder dabei waren, der wusste, warum „Lehrer sein“ ein erfüllender Beruf sein kann.
Während die Fleischpastete gebacken wurde, konnten die Teilnehmer einen Eindruck gewinnen, was es beispielsweise mit einer frühmittelalterlichen Rüstung aus 30.0000 Kettengliedern auf sich hatte. Alle Kinder waren über das Gewicht der Rüstung erstaunt und merkten sofort, dass dies neben dem Schutzfaktur auch ein erheblicher Nachteil war, wie z.B. das eingeschränkte Sichtfeld eines Ritterhelmes. Es wurden Armbänder aus den Kettengliedern gefertigt, um den Herstellungsprozess zu erläutern, bunte Bänder geknüpft und einfache Täschchen genäht. Es gab Übungen zum Schwertkampf und immer wieder eingebaute Spielpausen, wenn die Aufmerksamkeit  mal nachgelassen hatte. 

Großes Interesse weckte das mittelalterliche Schreiben. Dabei begann die Unterweisung mit einer geschabten Ziegenhaut als Schreibmaterial, es ging dann weiter zur Herstellung der Federkiele und der selbstgemachten Tinte aus Galläpfeln und Eisensulfat.

Alle Kinder konnten als Erinnerungsstück die von ihnen selbstgeschaffenen „Kunstwerke“ mitnehmen (Kettengliederarmband, Freundschaftsbändchen, ein kleines Fläschchen mit selbst hergestellter Tinte, einen Federkiel und ein Stück Pergament mit dem eignen Namen).

IPA Köln - Seminar Leben im Mittelalter auf Schloss Gimborn

Ein kurzweiliger Tag ging dann mit einem Gruppenfoto für die Kinder zu Ende und die Eltern und Großväter hatten entspannte Stunden rund um Schloss Gimborn verbracht.
Der strahlende, stolze Gesichtsausdruck der kleinen Filiz, als sie ihrem Großvater mit T

inte besudelten Händen den geschriebenen Vornamen zeigte, hat mir bestätigt, dass es richtig war, diese Veranstaltung zu organisieren. Baron von Fürstenberg zeigte sich sehr angetan von der Idee und freute sich sichtlich über diese Veranstaltung mit den Kindern in seinem Park. Frau Bischof war von den Zelten im Park und der damit verbundenen Atmosphäre so angetan, dass sie überlegte, die Zelte dort dauerhaft zu belassen.
Mein persönlicher Dank gilt den IPA Verbindungsstellen Rhein-Erft, Siegburg und Bonn, für die Werbung und Teilnahme und Frau Bischoff mit ihrem Team,  die diese Veranstaltung erst ermöglichte.

Ein Seminarbesuch auf Schloss Gimborn und bei der Kölner IPA

Ein Bericht von Kim Whitton, SAPS (South Africa Police Service)

It was a Sunday morning in December 2012 when I checked my e-mails, and I distinctly remember having to read the e-mail twice just to make sure that I comprehended what I had read. I have been awarded the Arthur Troop Scholarship. It is amazing how a seemingly ordinary day can become extraordinary in a matter of seconds.

Kim’s Gimborn-Bericht

Am 06. Mai 2013 konnte die Ehrung über 40 Jahre Mitgliedschaft an den Ehrenvorsitzenden der IPA Köln, Herrn Winrich Granitzka, überreicht werden. Um alle Verdienste für die IPA aufzuzählen, würde eine Seite nicht aussreichen. Deshalb in aller Kürze – vielen Dank IPA-Freund Winrich!

Auf dem Bild: Winrich Granitzka und der Kölner Vorstand Christian Lietz, Udo Lauterborn und Günter Rammel.

von unserem Kölner IPA-Freund Nikolas Dimitrijevic

Als ich am 07.11.2012 aus dem Flugzeug in die tropische Nacht von Cairns ausstieg wusste ich schon, dass mir eine interessante Zeit bevor steht. Ich hatte kurz zuvor den Ablaufplan der Hospitation erhalten und erfahren, dass mir nicht nur ein Einblick in die meisten Bereiche der Polizeiarbeit in Cairns ermöglicht werden, sondern dass ich auch eine Woche mit Kollegen in verschiedenen Aboriginal-Communities verbringen würde. Wie interessant und beeindruckend meine Erfahrungen sein würden, war mir aber noch nicht bewusst.

Die erste Woche stand aber erst einmal unter dem Zeichen eines anderen „once in a lifetime“ Ereignisses. Eine totale Sonnenfinsternis in einem schmalen Streifen über Australien sollte geschätzte 60.000 Touristen, bis zu 10.000 Teilnehmer eines Eclipse Rave-Festivals und jede Menge Arbeit für die Polizei in die Region bringen.
Für mich brachte die Woche zuerst (in meinem zweiten Besuch in Australien) wieder in Erinnerung, dass das Wort „Region“ in Australien eine andere Bedeutung hat als in Deutschland.
Denn Größe des Landes und Bevölkerungsdichte unterscheiden sich doch gewaltig. So ist die Stadt Cairns mit seinen ca. 150.000 Einwohnern  die größte Stadt in der „Far Northern Police Region“ von Queensland. Diese Region hat in etwa die Größe Deutschlands und dem Deputy Commissioner  stehen ca. 700 Polizeibeamte und 200 zivile Angestellte für den Bereich zur Verfügung. (Stand 2009)
Man kann sich vorstellen, welche Herausforderungen solche Zahlen bedeuten, für den alltäglichen Dienst und insbesondere bei der Bewältigung eines solchen Großereignisses. Ich hatte die Gelegenheit, dieses im Befehlszentrum und mit Kollegen auf dem „Eclipse-Festival“ mitzuerleben.
Desweiteren konnte ich in dieser Woche die ersten Einblicke in den täglichen Dienst der Kollegen erhalten und  die fantastische technische Ausrüstung der Kollegen live im Einsatz sehen. Vor allem die Verkehrspolizei ist dort mit Technik ausgestattet, von der man hierzulande nur träumen kann. So ist es den Kollegen beispielsweise möglich, während  der Fahrt die Geschwindigkeit entgegen-kommender Fahrzeuge zu messen. Ein weiteres Beispiel sind Fahrzeuge, die mit einem System von Kameras und einem Computer ausgestattet sind, durch das die Nummernschilder anderer am Straßenverkehr teilnehmender Fahrzeuge automatisch überprüft werden.
In der zweiten Woche sollte es dann losgehen, zu einer großartigen Woche in Aboriginal-Communities des Cape York am äußersten Nord Osten Australiens. Ich begleitete die Polizei Ankläger auf ihrer monatlichen Gerichtstour in den verschiedenen Gemeinden.
Nach   einem zwei ein halb stündigen Flug in einer Cesna-Caravan mit den Anklägern, und einigen aus der Haft entlassenen Einwohnern der Communities, erreichten wir Aurukun. Eine Gemeinde mit 1200 Einwohnern, einer Schule, einem kleinen Supermarkt, Krankenstation und 12 Polizeibeamten. Die nächste Ortschaft, Weipa, befindet sich ca. 200 km nördlich und ist mit dem Auto nur über eine unbefestigte Straße zu erreichen. In den folgenden zwei Tagen begleitete ich die Kollegen bei ihrer täglichen Arbeit, besuchte die Schule, traf Sozialarbeiter und Krankenschwestern.
Im Verlauf der weiteren Woche flog ich noch in die Communities Lockhart River, Kowanyama und Pormpuraaw, wo ich ebenfalls einen Einblick in die Arbeit der Kollegen erhalten konnte.
Es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Gemeinden von ihrer geographischen Lage waren. Während Lockhart River zum Beispiel von dichtem Regenwald umgeben ist, befindet sich Kowanyama in australischem Buschland. Jedoch waren auch große Unterschiede im Charakter der jeweiligen Gemeinden und den Arbeitsbedingungen der Kollegen festzustellen.
Gemein hatten alle Communities, dass sie vom „Alcohol Management Plan“ der australischen Regierung betroffen sind und somit der Konsum und Besitz von Alkohol dort gesetzlich untersagt ist und unter Strafe steht. Dieses Gesetz wurde von der australischen Regierung im Jahre 2002 eingeführt um Gewaltstraftaten im Allgemeinen, sowie Fälle von Häuslicher Gewalt und Missbrauch von Kindern zu verringern.
Die illegale Einfuhr von Alkohol ist jedoch durch die wenigen Kollegen in den Communities jedoch kaum zu verhindern und so schien es mir, dass auch jetzt noch Alkohol ein entscheidendes Thema in den Gemeinden ist.
Mein Eindruck war es zudem, welcher mir von den Kollegen vor Ort bestätigt wurde, dass sich eine normalerweise friedliche Atmosphäre zwischen den Großfamilien der Gemeinde und zwischen Einwohnern und Polizei in wenigen Augenblicken in eine Situation der Gewalt und Eskalation verwandeln kann. Es war für mich sehr beeindruckend zu sehen, wie hervorragend die Kollegen in diesen schwierigen Bedingungen ihre Arbeit getan haben. Es war offensichtlich, dass sich die Polizeiarbeit in einer Aboriginal-Communities grundlegend von der Arbeit unterscheidet, welche ich bisher im Polizeiberuf kennengelernt habe und von den Kollegen weit mehr geleistet werden muss als „nur“ die Rolle der Polizei auszufüllen.
In einer Gemeinde, die teilweise offensichtlich eine andere Auffassung über Werte und Normen besitzt, als das restliche Land, ist es notwendig, dass Problemstellungen mit einer anderen Sichtweise betrachtet und angefasst werden . Dies wird natürlich auch dadurch bedingt, dass eventuell nötige Unterstützungskräfte ungefähr sechs Stunden benötigen, um per Flugzeug die Community zu erreichen.
Schon vor dem Hinflug wurde mir von Kollegen in Cairns versprochen, dass die Woche im Cape York ein „Eye opener“ sein würde. Sie sollten Recht behalten. Es war eine großartige Erfahrung, die wohl nur sehr wenige Australier machen können. Umso mehr freut es mich, dass dies mir ermöglicht wurde.
In den folgenden zwei Wochen konnte ich dann noch einen Einblick in fast jede Einheit der Polizei in Cairns erhalten. So begleitete ich unter anderem die Kollegen des Wachdienstes, des „Tactical Crime Squad“, die „Roadside Drug Testing Unit“ und die Hundeführer bei ihren Schichten. Kollegen der Kriminalpolizei, der forensischen Abteilung, des „Drug Squad“ und der „Child Protection Unit“ nahmen sich nicht nur die Zeit mir ihre Arbeit ausführlich vorzustellen, sondern ermöglichten es mir auch bei operativen Maßnahmen dabei zu sein.
An einem weiteren interessanten Tag konnte ich die Ankläger der Polizei bei verschiedenen Gerichtsverhandlungen begleiten und so auch das Justizsystem in Australien kennen lernen.
Ein weiteres Highlight wurde mir dann noch am letzten Tag geboten. Ein Trainingstag mit dem SERT-Team, der Spezialeinheit der Polizei Queensland, stand auf dem Programm. Auch hier stellten die Kollegen nicht nur ausführlich ihre beeindruckende Ausrüstung vor, sondern bezogen mich mit in das Training ein.
Leider ist es nicht möglich in einer Kürze die Eindrücke der vielen verschiedenen Bereiche hier wieder zu geben. Es war interessant zu sehen, wie sehr sich manchmal die Vorgehensweise,  Vorgaben oder Probleme für die Kollegen in Australien von denen bei uns in Deutschland unterschieden haben  aber auch wie ähnlich andere Problematiken, Gegebenheiten und Herangehensweisen waren.
Die vier Wochen bei dem Queensland Police Service waren eine einmalig Erfahrung für die ich mich bei der IPA der beiden Länder, dem QPS und besonders bei Daryl Green, Chris Hodgman und Adrian Gover für die Ermöglichung und eine fantastische Gastfreundlichkeit bedanken möchte.


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