IPA Köln zu Besuch aus Anlass der Freundschaftswoche der IPA Prag

Anläßlich der Freundschaftswoche in Prag, Tschechien, wurde von der Kölner IPA Minigruppe durch unseren ehemaligen Präsidenten G. R. das Kölner IPA-Bild als Gastgeschenk übergeben.

IPA Köln zu Besuch aus Anlass der Freundschaftswoche der IPA Prag

( 14.06.2017 – 18.06.2017)

Der langgehegte Wunsch meiner Frau zu einem Besuch in Prag traf zusammen mit der Freundschaftswoche der IPA Prag und so machten wir (Claude Depoorter und seine Inge und meine Frau und ich) uns am Mittwoch, den 16.06.2017 auf die sechsstündige Autofahrt nach Prag.

Das dortige Programm hatte für den davor liegenden Dienstag eine Stadtführung und für unseren Reisetag einen Besuch in Karlsbad vorgesehen. Da wir Karlsbad bereits im Rahmen unseres eigenen IPA Reise vor drei Jahren besuchten, hatten wir uns entschlossen erst nach diesem Programmpunkt anzureisen.

Nach dem freundlichen Empfang durch Radka (auf dem Foto der Gastgeschenkübergabe 3. v.l.) erfolgte das erste gemeinsame Abendessen mit den übrigen Gästen. Stark vertreten waren insbesondere die Freunde aus den USA mit 19 Personen, Italien, Spanien, Norwegen, Japan, Frankreich. Aus Deutschland war noch ein junger IPA Freund aus Esslingen und einer aus Berlin anwesend. Alle Ausflüge wurden in zwei Bussen vorgenommen, einer für die englischsprachige Gruppe und der andere für die italienisch/spanische Gruppe. Wir mussten auch feststellen, dass der Plan sich geändert hatte und die Besichtigung der Burg Karlstein vorgezogen worden war. Damit fuhren wir am Donnerstag dann doch nach Karlsbad, was bei dieser sehr schön renovierten Stadt mit dem scheinbar unveränderten „K.u.K“ Flair wieder ein Genuss war.

Donnerstagabend nahmen wir das Abendessen mit Musik auf einem kleinen Dampfer auf der Moldau ein.

Am Freitag machten wir eine Stadtrundfahrt mit einer historischen Straßenbahn durch das Viertel unterhalb der Prager Burg und die auf der anderen Flussseite gelegene Altstadt. Der gereichte Sekt und die Musik sorgten für eine lockere Stimmung und nach einem „böhmischen„ Mittagessen wurden wir von einem sehr belesenen Stadtführer durch die Altstadt geführt. Da Prag während des Krieges kaum zerstört und spätestens seit 1989 im großen Umfang renoviert und ausgebaut wurde, erlebten wir eine Stadt mit einer außergewöhnlichen Vielzahl an architektonisch wunderschönen Gebäuden, vielen gemütlichen Wirtschaften, leckerem Bier, gutem, deftigen Essen und vielen Touristen.

Gleichwohl waren sich alle Mitreisenden einig, dass es sich um eine sehr saubere Stadt handelt, davon könnte sich Köln noch eine Scheibe abschneiden.

Freitagabend war dann ein Galaabend mit der Übergabe der Gastgeschenke an den Chef der Prager Polizei. Das ganze begleitet von Musik, Tanz und einem sehr leckeren Essen.

Nach einer kurzen Nacht machte sich die Kölner Truppe dann auf eigene Faust an die Erkundung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Da steht natürlich die Prager Burg an erster Stelle. Das weltgrößte, zusammenhängende Burgareal sollte man entweder ganz früh oder spät besichtigen, ansonsten drohen lange Schlangen am Eingang. Neben allen anderen Gründen diese Burg aufzusuchen, zählte für mich, dass man dort 1618 die zwei habsburgischen (kaiserlichen) Gesandten aus einem Fenster der Burg geworfen hat und damit der dreißigjährige Krieg begann. Die neuere Geschichte trifft man nicht weit unterhalb der Prager Burg, nämlich im Palais Lobcovic, der deutschen Botschaft. Dorthin hatten sich Tausende von DDR-Flüchtlingen gerettet und uns allen ist noch die Rede des damaligen Außenministers Genscher im Ohr:

“ Ich bin heute gekommen, um …….“

Durch das malerische Burgviertel schlenderten wir dann in Richtung Karlsbrücke, vorbei an der ruhigen, abseitsgelegenen Halbinsel Kampa und gelangten in die Altstadt. Nach einiger Zeit erreichten wir dann den Wenzelsplatz, ein sehr lebhafter Ort, der auf der hügeligen Seite vom eindrucksvollen Nationalmuseum begrenzt wird. Der Wenzelsplatz hat für die Tschechen auch eine große Bedeutung hinsichtlich der Niederschlagung der „Prager Frühlings“ 1968. Dort hat sich neben anderen auch der Student Jan Palach durch Selbstverbrennung das Leben genommen, um gegen die russische Niederschlagung des Aufstandes zu protestieren.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass Prag in jedem Fall eine Reise wert ist. In drei Tagen wird man kaum alle Sehenswürdigkeiten besichtigen können. Die Leute sind sehr nett, aufgeschlossen, viele sprechen deutsch und das Preisniveau liegt deutlich unter unserem.

 

Uns hat es wirklich gut gefallen!

 

Sollte jemand IPA Kontakt in Prag benötigen, dann steht Vladimir Macek als Ansprechpartner zur Verfügung (v.macek (at) volny.cz), er spricht englisch.

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IPA Köln
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