Reise der IPA Köln 2014 nach Dresden – Schwarzenberg/Erzgebirge – Karlsbad/Tschechien

 

 

 

 

 

Ein Bericht von Günter Rammel

Am 14.09.2014, 09.30 Uhr, fuhren wir gut gelaunt vom Präsidium in Kalk ab. Wir, das waren insgesamt 23 IPA Freunde und Freunde der IPA Köln. Auf Grund der zurück-haltenden Nachfrage und einiger kurzfristiger Absagen mieteten wir bei STARCAR drei Mini-Busse, die von drei Mitreisenden gefahren wurden. Dabei waren neben den Kölnern, 4 IPA Freunde aus Lille/Frankreich, 2 aus New York, 2 Freunde der IPA Siegburg und 2 weiter von der IPA Bonn.
Gegen 16.00 Uhr trafen wir im Hotel Amadeus in Dresden ein und beschlossen den Abend dann mit einer eingehenden Probe örtlichen Brauereierzeugnisse.

Am 15.09. erfolgte eine Stadtrundfahrt, um allen Teilnehmern einen Gesamteindruck von Dresden zu verschaffen und danach besuchten wir gemeinsam bereits einen Glanzpunkt der Reise, nämlich das Neue Grüne Gewölbe und die weiteren Musen im Residenzschloss. Dies erforderte den gesamten restlichen Tag.
Eine Audioführung durch das Wahrzeichen von Dresden, die Frauenkirche,  erfolgte am Morgen des 16.09. und danach konnten die Teilnehmer nach ihren eigenen Planungen und Interessen den Tag verbringen. So machte eine Gruppe eine Dampferfahrt mit einem historischen Schaufelraddampfer nach Pillnitz, andere besuchten die Gläserne Manufaktur, das Hygiene Museum, die Semper Oper oder das sehr sehenswerte Militärhistorische Museum. Die Schlosskirche, die Brühlschen Terrassen, den Zwinger und das italienische Dorf baute jeder selber in seinen Tagesablauf ein.
Am 17.09. verließen wir unser Hotel und fuhren nach Radebeul, ins dortige DDR-Museum „Zeitreise“. Ja, die Wiedervereinigung liegt bereits 25 Jahre zurück und in diesem Museum wird ein Stück weit das Leben in der DDR wieder lebendig. Im Angebot war ein noch ein Besuch des Karl-May Museums, welche in Steinwurfweite zur „Zeitreise“ liegt.
Am frühen Nachmittag ging es dann weiter nach Meißen und nach Mittagessen und kurzem Stadtbummel erlebten wir dann im Rahmen einer Führung einzelne Arbeitsschritte bei der Herstellung des weltberühmten Meißner Porzellans. Nach einer ca. 90 minütigen Fahrt durchs Erzgebirge kamen wir dann im Hotel Neustädter Hof in Schwarzenberg an. Die FC-Fans wissen jetzt auch, wohin der FC fahren musste, wenn er in Aue spielte. Sehr gutes Hotel, einfühlsam renovierte Altstadt und ausgesprochen nette Leute.
Nach der Pflastertreterei der vergangenen Tage  verschaffte uns am 18.09. die Fahrt mit einer Schmalspurbahn nach Oberwiesental/Fichtelberg etwas Abwechslung. Dort angekommen stärkten wir uns mit einem kleinen Imbiss und dann machten sich die Teilnehmer auf, die höchstgelegene Stadt Deutschlands zu erforschen, andere gingen in 5 Minuten über einen kleinen Steg zu einem in Tschechien gelegen Vietnamesen –Markt . Für unsere ausländischen Freunde war insbesondere dieser Grenzübertritt eine ungewöhnliche Angelegenheit, die sie mit viele Fotos dokumentierten. Mir wurde bewusst, dass wir in unserem vereinten Europa noch eine Menge zu tun haben werden, um ähnliche Lebensumstände und Chancen für alle zu erreichen. Am Abend unterhielt uns Frederic nach dem Abendessen mit französi-schen Chansons.
Die 53 km nach Karlsbad (Karlo Vary) waren dann am 19.09. keine große Sache. Dort nahm uns der Leiter der dortigen Kripodienststelle Stanislaus Klaus und der sehr gut deutsch sprechende Kollege Ludek Skokan in Empfang. Sie machten mit uns eine Stadtrundfahrt und anschließend gab es eine Führung mit einer deutsch-sprachigen Führerin. Anschließend besichtigten wir die Brennerei Becherovska und bestaunten die sehr gepflegte, blitzsaubere Innenstadt (Kurviertel) von Karlsbad.
Die originalgetreu renovierten Gebäude versetzen den Betrachter  zurück in die Ära  der kuk Dynastie.
Es ist jedoch so, dass dieser Umstand alleine durch russische und albanische Investoren getragen wird. Insgesamt eine empfehlenswerte Stadt. Ludek hat mir auch eine Hoteladresse übermittelt, die von der IPA Karlsbad empfohlen wird (http://www.pensionhubertus.cz).
Ludek und Stanislaus haben sich wirklich viel Arbeit und Mühe mit uns gemacht und dafür gilt ein besonderer Dank, das war servo per amikeco!
Den Abend und damit auch die Reise, beschloss nach dem Abendessen ein ca. 2 ½ stündiges Konzert, bei dem uns Buddy an der großen musikalischen Bandbreite seiner Fähigkeiten teilhaben ließ.
Die Heimfahrt am 20.09. verlief ohne Schwierigkeiten, es gab hinsichtlich der Reise keine Beschwerden aber viel Lob und Zufriedenheit.
Mein besonderer Dank gilt der Unterstützung durch Dietmar Weiss (IPA Köln) und Hermann Sirch (IPA Bonn) nicht nur als Fahrer, Olaf Preising für die Unterstützung bei der Fahrzeugrückgabe und meiner Frau für die unentgeltlichen Dolmetscher –dienste und Buddy und Frederic für die musikalische Unterhaltung.

02.10.2014